Malteiner Hütte
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Geschichte der Hütte

Die Malteiner Hütte ist eine uralte Sennhütte, die schon vor über 100 Jahren gebaut wurde. Aus dieser Zeit stammt noch das ganze Erdgeschoss mit der Stube und der Vorratskammer. In den letzten Jahren wurde die Hütte aufgestockt, um Platz für Schlafzimmer im Obergeschoss zu schaffen.

Eine Sennerin oder ein Senn haben den Sommer auf der Alm verbracht. Es wurde gemolken, Butter und Käse hergestellt.

Viehauftrieb und -abtrieb waren mühsam zu dieser Zeit, denn die bequeme Straße, die man heute fährt, gab es damals noch nicht. Vom Tal zog sich ein steiler Pfad direkt in das Almkar und zur Hütte. Da der Hof der Familie Weißburger in Trebesing liegt, mussten die Kühe von Trebesing aus an Gmünd und Eisentratten vorbei nach Kremsbrücke getrieben werden. Von dort ging es durch das enge Tal in Richtung Innerkrems und dann schließlich aufwärts auf die Alm. Bis zu 16 Stunden waren Hirte und Tiere unterwegs. Im Herbst war dann der gleiche Weg zurück zum heimatlichen Stall zu bewältigen.

Während des Sommers mussten Butter und Käse von der Alm hinunter ins Tal gebracht werden. Die schwere Last wurde über die Scharte unterhalb des Bärenaunocks nach Innerkrems gebracht und verkauft.

Letzte Änderung: 01.11.2004