Malteiner Hütte
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1800 m hoch liegt die Malteiner Hütte - trotz der sanften Nocken rundherum befinden Sie sich im Hochgebirge. Schnee im Juni ist genauso wenig überraschend wie dauerhaft. Aber Sie müssen ständig damit rechnen, dass es schneien und hageln kann. Auch im Hochsommer ist es im Gebirge oft winterlich.

Gewitter entladen sich im Hochgebirge mit großer Gewalt. Wer noch nie ein Sommergewitter auf dieser Höhe erlebt hat, erschrickt erst einmal über das Donnergrollen, das von den Bergen widerhallt und von den einschlagenden Blitzen auf den Graten im Umkreis.
Aber bedenken Sie: die Malteiner Hütte steht seit über 150 Jahre am selben Platz. Sie hat Schneestürmen und Gewittern getrotzt ohne Schaden zu nehmen. Auch wenn das Wetter um die Hütte noch so tobt: sie sind im Innern der Hütte sicher vor den Gewalten des Wetters.

Im Gebirge kommen und gehen die Wetter schnell und überraschend. Planen Sie eine lange Wanderung deswegen nur bei stabilem Wetter und halten Sie die umliegenden Berge immer im Auge. Türmen sich über den Tauern schwarze Wolken, ist es höchste Zeit, einen Abstieg zur Hütte zu machen.

Auf jeden Fall sollten Sie sich immer gegen Regen und Kälte ausrüsten. Auch bei einem wunderschönen Sommertag kann das Wetter rasch umschlagen und Gewitter, Regen und Kälte bringen. Dann sind Sie froh um Regenschutz, Pullover, Handschuhe und Mütze.

Im übrigen haben die Nockberge ungewöhnlich viel Sonnenschein und wenig Regen. Sie liegen geschützt durch die Hohen Tauern, die Karawanken
Die höheren Nachbarn halten viel Regen ab. So herrscht in den Nockbergen ein kontinentales, trockeneres Klima vor.

Letzte Änderung: 01.11.2004